Film Forum Archive

DURCHGEFÜHRT

Das Archiv der Zukunft

(Event 136, auf Deutsch)

14. Dezember 2024
  Dinosaurierrippen, Löwenleichen und problematische Schädel sind die Protagonisten dieses wunderbaren Films über das gigantische Naturhistorische Museum Wien. Gar nicht museal-langweilig. Zum Schluss muss auch noch eine Giraffe in die erste Etage verlegt werden. Dokfilm von Joerg Burger 2023. 


 Kino Othello, Ascona, um 15.30 Uhr. 
Anschliessend Diskussion für jene, die möchten!
Eintritt: 15 CHF 

Archiv der Zukunft 

Dokumentarfilm von Joerg Burger 2023 

Deutsche Originalversion 92 Minuten 
 Samstag 14. Dez. 2024 

Kino Otello Ascona (beim Parkhaus Coop) 
Beginn 15.30 Uhr,  Eintritt CHF 15.00 


Dinosaurierrippen, Löwenleichen und problematische Schädel sind die Protagonisten dieses wunderbaren Films über das gigantische Naturhistorische Museum Wien. Gar nicht museal-langweilig. Zum Schluss muss auch noch eine Giraffe in die erste Etage verlegt werden. 

Filmbeschreibung

Mit dem Blick des aufmerksamen Beobachters entwirft Regisseur und Kameramann Joerg Burger das Museum als einen Ort, an dem das physische Handwerk am Objekt immer auch mit Fragen nach Wissenskonstruktionen und deren inhärenten Machtbeziehungen einhergeht. Die Spezies Mensch – als vermeintlich Betrachtende und Wissende – wird in ihrer Beziehung zu Tier, Natur und Historie schließlich selbst beobachtet. 

ARCHIV DER ZUKUNFT legt aber nicht nur frische Perspektiven nahe, sondern auch die außergewöhnliche Ästhetik des Wiener Naturhistorischen Museums frei: Drapierte Skelette, sandige Fossilien, Insekten in atemberaubend farbenfrohen Kompositionen, eine präparierte Giraffe, die durch Prunksäle rollt und ein hochauflösender 3D-Scan der Venus von Willendorf, die sich wie ein Avatar am 5 Computerbildschirm dreht.
Hier überlagern sich Schönheit und Skurrilität, Kulturund Naturgeschichte, Forschung und Handwerk, Leben und Tod. 

ARCHIV DER ZUKUNFT scheut bei seinen Beobachtungen auch nicht vor Teilen der Sammlung zurück, die Zeugen gewaltvoller Aneignungsprozesse sind. So blickt der Film auf jene Gegenstände und Geschichten, die dazu veranlassen, kritisch auf Sammlungspolitiken und Wissenschaftsgeschichte des Museums zu blicken.
Das Gedächtnis des Museums wird befragt: Unter welchen Umständen gelangten die Sammlungsgegenstände aus den europäischen Kolonien nach Wien? Welche Position nahmen wissenschaftliche Institutionen wie das Naturhistorische Museum zur Zeit des Nationalsozialismus ein? 

ARCHIV DER ZUKUNFT zeigt das Museum als eine Welt, die sich in ständiger Veränderung befindet: Die spektakulären Archivarien aus tausenden Jahren Naturund Menschheitsgeschichte werden durch Grundlagenforschung und den lebendigen Apparat des Museums immer wieder neu in der Gegenwart befragt, um in der Zukunft Geschichten zu erzählen.

Österreichischer Filmpreis 2024: nominiert als „bester Dokumentarfilm“

Der Trailer zu "Archiv der Zukunft"

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DURCHGEFÜHRT

Wir waren Kumpel

Dokumentarfilm von Christian Koch 2023

 Samstag, 16. November 2024, 15.30 Uhr 
Kino Otello Ascona, Eintritt CHF 15.00

Mit kurzer Diskussion nach der Vorführung!

 «Wir waren Kumpel»,  D/CH 2023,  107 Min., deutsch


Schwarzer Staub, schrille Metallgeräusche, dunkle Tunnel, starke Arbeiter – das ist Vergangenheit. So lässt sich die erste Hälfte dieses Dokfilmes über das Ende eines wichtigen Stückes deutscher Industriegeschichte beschreiben. Der zweite Teil zeigt die Arbeiter, die davon betroffen sind. Der Film folgt ihnen auf der Suche nach einer neuen Existenz.

Ende 2018 endete die flächendeckende Steinkohlenförderung in Deutschland. Im selben Jahr wurden die Stimmen der aufstrebenden Klimaprotestbewegung Fridays for Future lauter. Vor dem Hintergrund dieser medialen und gesellschaftspolitischen Ereignisse folgt der Film WIR WAREN KUMPEL mehreren Bergleuten auf ihrer tragisch-humorvollen Suche nach einer neuen Rolle im Leben. Denn mit dem Fortschreiten des Rückbaus stellt sich für die Kumpel die existenzielle Frage, was auf diesen Bruch in ihren Biographien folgen soll.
 
Eine atemberaubend schön gefilmte, dokumentarische Erzählung über die Vergangenheit unter Tage und den Beginn vom Rest des Lebens.

Weitere Informationen zum Film

Samstag, 16. November 2024, 15.30 Uhr, Kino Otello Ascona, Eintritt CHF 15.00

DURCHGEFÜHRT

Rückkehr zum Land der Pinguine

Dokumentarfilm von Luc Jacquet, 2023
deutsche Version 83 Minuten 
Samstag, 19. Oktober 2024, 15.30 Uhr 
Kino Otello Ascona, Eintritt CHF 15.00

Nach seinem Oscar-Erfolg «Die Reise der Pinguine» kehrt der französische Regisseur Luc Jacquet fast 20 Jahre später zurück in die Antarktis. Ein meditativer Film über die Sehnsüchte des Menschen nach Reisen und den noch unberührten Flecken des Planeten. Der Film zeigt aber auch die die Veränderungen am Südpol und die Bedrohung für Natur und Weltklima. Insofern hat dieser Film auch eine politische Dimension.    
 
Filmhandlung

Für den Dokfilm „Rückkehr zum Land der Pinguine“ kehrt Regisseur Luc Jacquet  in die Antarktis zurück, wo er bereits seinen erfolgreichen Film „Die Reise der Pinguine“ gedreht hat. In seinem Reisetagebuch zeigt er eisige Küsten und die endlosen weißen Landschaften der Antarktis und die Natur mit ihrer erstaunlich vielfältigen Tierwelt. Selten hat man die die Einsamkeit Patagoniens, Wälder, karge Ebenen und eine Landschaft, die vom Wind geformt wurde so beeindruckend wie in Jacquets filmischen Reisetagebuch gesehen. Immer wieder wird die Beziehung zwischen Mensch und Natur infrage gestellt.  
Der südlichste Kontinent der Erde übe eine magnetische Anziehungskraft auf ihn aus, sagte Jacquet einmal im Film. Seine Faszination ist in jeder Einstellung spürbar. Schließlich trifft Jacquet auch die Kaiserpinguine wieder, die ihn wie ihnen alten, lang vermissten Freund begrüßen. So wird diese Reise für ihn nicht nur eine Rückkehr an seinen Sehnsuchtsort, sondern auch zu einer Rückkehr zum Land der Pinguine. 

Samstag, 19. Oktober 2024 15.30 Uhr, Kino Otello Ascona, Eintritt CHF 15.00

 

DURCHGEFÜHRT
Event 126 (auf Deutsch) 

"Die Kraft der Naturstimmen" 

am 14. Mai 2024 - im Cinema Otello, Ascona

"Beyond Tradition – Kraft der Naturstimmen"

am 14. Mai 2024

Event 126 (auf Deutsch)
Dokumentarfilm von  Rahel von Gunten & Lea Hagmann 

 (CH, 2023), 100 Min. 
Originalversion auf Deutsch, Norwegisch und Georgisch, 
mit deutschen Untertiteln 
Cinema Otello Ascona, 18.15 Uhr

Der Film «Beyond Tradition» beleuchtet die Bedeutung von Traditionen in drei komplett unterschiedlichen Kulturen. Eine zauberhafte Klang-Bild-Reise, die Heimat, Tradition und Identität neu denken lässt.

Was ist eigentlich Tradition?

Ein Appenzeller Naturjodler trifft auf seiner Suche nach einem offenen Verständnis von
Tradition in Norwegen auf schamanische Gesangskultur, die jahrhundertelang verboten war, und in Georgien auf einen Jugendchor, der georgischen Jodel pflegt. 
Der Film Beyond Tradition erzählt vom Brückenbauen zwischen Konventionen und
Erneuerungen. Junge Sänger und Sängerinnen aus drei Ländern hinterfragen ihre Kultur und
stellen sich der grossen Herausforderung, ihre Wurzeln mit dem modernen Leben zu
verknüpfen. Auf der Suche nach der eigenen Identität wird die Klangreise zur
Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Heimat und dem Bedürfnis nach Austausch, ein
Spannungsverhältnis, das im Zeitalter der Globalisierung so wichtig geworden ist.

Weitere Informationen und Trailer finden sich unter:
beyondtradition.ch

Wann und wo läuft der Film? Siehe unten!

Agorà Film Forum im Cinema Otello, Ascona

Am 14.5. im Otello

Agorà Ascona führt ihren Dokfilm-Zyklus "Agorà Film Forum 2024" in Asconas Cinema Otello durch:
"Beyond Tradition – Kraft der Naturstimmen" wird gezeigt am Dienstag, 14. Mai 2024, um 18.15 Uhr (Türöffnung 17.30 Uhr), Eintritt CHF 15.
Nach der Vorführung Diskussion und Apéro im Foyer.

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Der Trailer 

 Der Film "Beyond Tradition" erzählt vom Brückenbau zwischen Konvention und Innovation. Drei junge SängerInnen aus der Schweiz, Norwegen und Georgien hinterfragen ihre Kultur und stellen sich der Herausforderung, ihre Wurzeln mit dem modernen Leben zu verknüpfen. 

DURCHGEFÜHRT 

Agorà Film Forum 2024 startet mit "Die Anhörung" am 9. April im Cinema Otello, Ascona

Event 124 (auf Deutsch)
Dokumentarfilm von Lisa Gerig (CH, 2023), 81 Min. 
Originalversion auf Tamilisch, Damilisch, Dari, Französisch und Englisch, 
mit deutschen Untertiteln 

Vier abgewiesene AsylbewerberInnen durchleben die Anhörung zu ihren Fluchtgründen noch einmal und beleuchten so den Kern des Asylverfahrens. 

Wird es den Befragten diesmal gelingen, ihre traumatischen Erlebnisse so zu schildern, dass sie den offiziellen Kriterien genügen? 

Der Film gibt zum ersten Mal Einblick in die heikle Anhörungssituation und stellt damit das Asylverfahren selbst in Frage. 
 
Der Film gewann den Publikumspreis an den Solothurner Filmtagen 2024 und wurde an vielen internationalen Festivals gezeigt. 

Wann und wo läuft der Film? Siehe unten!

Agorà Film Forum neu im Cinema Otello, Ascona

Am 9.4. im Otello

Agorà Ascona führt ihren Dokfilm-Zyklus "Agorà Film Forum 2024" in Asconas Cinema Otello durch:
"Die Anhörung" wird gezeigt am Dienstag, 9. April 2024, um 18.15 Uhr (Türöffnung 17.30 Uhr), Eintritt CHF 15.
Nach der Vorführung Diskussion und Apéro im Foyer.

NZZ zu "Die Anhörung"

Die Asylsuchende fragt die Entscheiderin: "Haben gute Geschichtenerzähler bessere Chancen auf Asyl?"
Die Doku von Lisa Gerig gibt zu reden: Für das Filmprojekt spielten Flüchtlinge ihre eigene Anhörung nach. Lesen Sie die NZZ-Rezension über den Film hier.

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Der Trailer 

Kann man «Asylchaos» sagen? Hat der Bund die Anträge im Griff? Den Dokumentarfilm «Die Anhörung» von Lisa Gerig kann man so oder so lesen: Die einen werden sagen, die Asylbewerber werden gehört; die andern: Klar, aber braucht es nicht mehr? (NZZ-Rezension)

Ein provokativer Film, über den man diskutieren muss, sagt Peter Frei, Koordinator des Agorà Film Forums

Der Film "Die Anhörung" stellt fiktive Befragungen von Asylbewerbern nach. Er ist absolut einseitig und bewegt deshalb die Kulturwelt. Einerseits gibt der Film einen – leider alternativlosen - Einblick in unser Asylwesen, andererseits provoziert er mit der Umsetzung, ganz speziell in Bezug auf die Auswahl der Protagonisten, welche allesamt aus abgewiesenen Asylbewerbern und aus mehrheitlich ehemaligen Beamten des Staatssekretariates für Migration ausgewählt wurden. Es besteht also Diskussionsbedarf. Das werden wir am 9.April nach der Vorführung  in der Foyer-Bar des Otello machen, samt Apéro. Wer mitreden will, muss diesen provokativen Film gesehen haben. 

Drei Dokfilme bis Ende 2023

 
Im 4. Quartal 2023 zeigt Agorà Ascona drei Dokfilme über drei Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur, welche neben ihren grossen Karrieren auch für die Gesellschaft grosse Verantwortung übernommen haben. Ihr Engagement ist auch ein Hoffnungsschimmer für die Kraft der Zivilgesellschaft, die ein wichtiges Element für ein friedliches und freiheitliches Zusammenleben ist. 

Dritter Film: "Vivace" (Event 116)

Die Weltklasse-Violonistin

Den Abschluss macht am Do, 14. Dezember 2023, die Weltklasse-Violinistin Anne-Sophie Mutter, die einen starken Bezug zur Schweiz hat. Sie wurde am Musikkonservatorium Winterthur ausgebildet und engagiert sich heute in der Schweiz in gemeinnützigen Organisationen. Der Film „Vivace“ ist nicht nur ein musikalischer Leckerbissen, sondern gestattet einen Einblick in ihr Privatleben.

Ab 19 Uhr in der Casa Epper, Hotel Eden Roc, Ascona.
Eintritt frei, mit Apèro ab 18.30 Uhr und Kollekte.

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"Elisabeth Kopp - eine Winterreise"

Bewegende Geschichte 

Am Do, 23. November 2023, folgt mit „Elisabeth Kopp – eine Winterreise“ die immer noch bewegende Geschichte der ersten weiblichen Bundesrätin, die anlässlich ihres Ablebens im April dieses Jahres wieder ins Bewusstsein gerückt ist.
Anschliessend Diskussion mit Regisseur Andres Brütsch, der persönlich anwesend sein wird.

Ab 19 Uhr in der Casa Epper, Hotel Eden Roc, Ascona.
Eintritt frei, mit Apèro ab 18.30 Uhr und Kollekte.

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Ausschnitte und Berichte

Offizielle Beschreibung

Kurze Übersicht über den Kopp-Film:
SF Glanz und Gloria

Kopp-Film an den Solothurner Filmfesttagen:
Bericht SF Aktuell über "Winterreise", Jan.2007

Ausschnitt vom Filmanfang

Engagierter Bürger - dank Nobelpreis

 
Am Dienstag, 24. Oktober 2023, sehen Sie in „Citizen Nobel“ die Geschichte des plötzlich bekannt gewordenen Waadtländer Jacques Dubochet. 2017 erhielt er den Nobelpreis für Chemie und rüttelt seither als politisch engagierter Bürger die Gesellschaft auf. Dokumentarfilm von Stéphane Goël (Schweiz 2020), 90 Minuten, auf Französisch mit deutschen Untertiteln.

Location: Casa Epper, Via Albarelle 16, Ascona
Filmbeginn 19 Uhr, mit Apéro und Kollekte.
Anschliesslich 20 Minuten Diskussion.
 

*

Sein Leben wird von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt: Als der ausserhalb von Fachkreisen wenig bekannte Waadtländer Jacques Dubochet 2017 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt wird, steht er plötzlich im Rampenlicht. Sein Leben verändert sich, er wird von allen Seiten kontaktiert. Und er fragt sich: Was kann er mit seiner Stimme bewirken, die jetzt von allen gehört wird? Wie soll er als „Nobelbürger“ seine Verantwortung als Forscher und Mensch wahrnehmen?

Seinen Ruhm und seine Bekanntheit nutzt der 1942 Geborene auf spezifische Weise: Dubochet setzt sich an der Seite von jungen Aktivistinnen und Aktivisten gegen die Klimaerwärmung ein. Er engagiert sich für die universelle Verfügbarkeit medizinischer Errungenschaften, kümmert sich um die Bildung von Migranten. Als politisch engagiertem Bürger wie als wissenschaftlichem Nobelpreis-Träger ist Dubochet allerdings auch klar, dass die aktuellen brennenden Probleme nicht von heute auf morgen gelöst werden können.

„Citoyen Nobel“ von Regisseur Stéphane Goël zeigt den eloquenten und humorvollen Dubochet im Familienkreis, als angriffigen Lokalpolitiker, als Wissenschaftler im In und Ausland, mit der Klima-Bewegung auf der Strasse. Dabei vermittelt der Dokfilm Wesentliches über das, was Dubochet an- und umtreibt - oder auch zweifeln lässt. Ein berührender Film über einen charismatischen Mann, der empathisch Herzen berührt, Gleichgesinnte begeistert und motiviert. Und vom inneren Feuer bewegt wird.

Der Trailer

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Klicken Sie auf das Bild, um sich das zweiminütige Präsentationsvideo zum Dokfilm "Citizen Nobel" anzuschauen.


Unsere Natur-Ressourcen

Als nächstes zeigen wir zwei kürzere Filme, welche die Zielkonflikte bei den beiden „Naturprodukten“ Wasser und Alpenlandschaft aufzeigen und zum Nachdenken anregen.

Datum der Vorführung: Mi, 29. März 2023

Location: Casa Epper, Via Albarelle 16, Ascona
Filmbeginn 19 Uhr, mit Kollekte

Mehr Infos & Trailer

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"Blue Heart"

Von Britton Caillouette

Mit fantastischen Aufnahmen und einer bewegenden Geschichte berichtet der Dokumentarfilm
„Blue Heart“ von der Schönheit, aber auch der Gefährdung der letzten frei fliessenden Gewässer auf dem Balkan.
 
Die Geschichte handelt von der Kraft der Gemeinschaft und dem dreckigen Geschäft mit der „sauberen“ Energie. Die letzten wilden Flüsse in unserer direkten Nachbarschaft auf dem Balkan sind bedroht von mehr als 3000 Staudammprojekten.
 
„Blue Heart“ zeigt, wie mutige Frauen eines Dorfes und engagierte Aktivistinnen der Regierung und Bauunternehmen Paroli bieten. Denn wie die Flüsse selbst vermögen diese Menschen gemeinsam Felsen zu versetzen.

 2018, 43 Min., OV  Englisch, UT Deutsch 

 

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"Alpen To Go"

Von Peter Dippel
 
Die Alpen sind ein Ort der Sehnsucht: wild, unberührt und erhaben. In den letzten 100 Jahren hat der Mensch diesen Erholungsort für sich entdeckt und erobert. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir mehr Schaden als Nutzen anrichten.
 
Wir sind daran, das, was wir lieben und brauchen, zu zerstören. Für die einen sind die Alpen ein Ort der Ruhe und Einkehr, für die anderen Stätte des Sportes und der Unterhaltung. Diese Entwicklung führt zweifelsohne zu Konflikten aller Art.
 
Wenn immer mehr Menschen etwas von den Alpen wollen, können Nutzung und Schonung nur funktionieren, wenn alle die Berge weniger „konsumieren“. Im Film nehmen vier ProtagonistInnen die ZuschauerInnen mit auf eine Reise der Bescheidenheit, des Verzichts und des inneren Gewinns.

 2021, 27 Min., OV Deutsch 

Schwarzarbeit und gequälte Kinder


Mi, 8. Februar 2023:

 "Schwarzarbeit" 
 
Mi, 1. März 2023: 

"Hexenkinder"


Casa Epper, Via Albarelle 16, Ascona
Filmbeginn 19 Uhr, mit Kollekte

Mehr Infos

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"Schwarzarbeit"

Von Ulrich Grossenbacher

Inhalt: Betrüger und Betrogene, Lohndumping und Schwarzarbeit – dieser Film ist hautnah unterwegs mit den ArbeitsmarktinspektorInnen namens Frédy, Regula, Marcos, Stefan sowie "Chrümu".
Sie haben die verzwickte Aufgabe, gesetzliche Mindeststandards in der Schweizer Arbeitswelt durchzusetzen. Dieser Blick auf den täglichen Wahnsinn auf den Baustellen ist nahe an einem Krimi, aber auch ein bisschen Realsatire.
 Schweiz 2022, 109 Min., OV Deutsch & CH-Dialekt 

"Hexenkinder"

Von Edwin Beeler

Hinweis: Der Regisseur wird persönlich anwesend sein, um mit dem Publikum zu diskutieren.
Inhalt: Bis in die 70er Jahre wurden in der Schweiz Kinder von ihren Familien getrennt, in Heimen untergebracht und gequält. Man „bestrafte“ sie, weil sie unehelich geboren wurden oder Waisenkinder aus dem Unterschichtsmilieu waren.
Der Film geht an die Orte der Kindheit von Frauen und Männern zurück, die zum Teil heute noch traumatisiert sind - ein aufwühlender Dokumentarfilm über die Geschichte von zwangsversorgten Heimkindern.
Schweiz 2020, 96 Min., OV CH-Dialekt, UT Hochdeutsch  

200 Jahre Industrialisierung

16.11.2022

Hat der Mensch die Erde aufgefressen?

L'uomo ha divorato la terra? 

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "Die Erdzerstörer"

Il contenuto di "Die Erdzerstörer"

Unsere Ozeane

12.10.2022

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Auf Entdeckungsreise durch die Meere

 

Un viaggio alla scoperta dei mari 

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "Unsere Ozeane"

Il contenuto di "Unsere Ozeane"

The Empire of Red Gold 

31.8.2022

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Wenn Tomaten um die Welt wandern

Quando i pomodori viaggiano per il mondo

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "The Empire of Red Gold"

Il contenuto di "The Empire of Red Gold"


Othella Dallas: What Is Luck 

6.7.2022 (Film 04)

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Die Grand Old Lady des Jazz

La grande vecchia signora del jazz

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "What Is Luck"

Il contenuto di "What Is Luck"


Home

8.6.2022 (Film 03)

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Unser Planet, unser Heim

Il nostro pianeta, la nostra casa

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "Home"

Il contenuto di "Home"


Honey

4.5.2022 (Film 02)

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Ein hartes Leben für den Honig

Una vita dura per il miele 

Wann & wo / data & luogo

Inhalt von "Home"

Il contenuto di "Home"